Bettina ist eine zertifizierte Jivamukti Yoga Lehrerin aus Berlin. Hauptberuflich ist sie Heilerziehungspflegerin und betreut Menschen mit Autismusspektrumstörung in einer Wohneinrichtung. 
Ihr Yogaweg begann vor etwa zehn Jahren in einem Fitnesstudio. Anfangs war es noch eine eher unregelmäßige Praxis, die hauptsächlich als Ausgleich zu anderen Sportarten dienen sollte. Nach und nach entdeckte sie die Berliner Yogastudios und fand immer mehr Gefallen an dieser Bewegungsform. Als sie dann ihre erste Jivamukti Yoga-Stunde erlebt hatte, war sie von einer tiefen Faszination ergriffen, die sie seitdem nicht mehr losließ. Die Kombination aus der intensiven körperlichen Praxis, der Musik, dem Singen von Mantren und der starken Präsenz der Lehrer gab ihr gleich das Gefühl, angekommen zu sein. Besonders angesprochen fühlte sie sich durch die Herstellung einer Verbindung zum spirituellen und philosophischen Hintergrund des Yoga. Von da an zog es sie fast täglich auf die Matte.

Sie spürte wie das Üben von Yoga, ganz nebenbei, die Wahrnehmung und die Sicht auf die Welt verändern kann, und dass die Erfahrung weitaus über die körperliche hinausgeht. Alles, was wir auf der Matte erfahren, hat eine Auswirkung auf das tägliche Leben. Sie kann man z.B. mehr inneres Gleichgewicht finden, wenn man regelmäßig auf nur einem Bein balanciert, mehr Mut zum Perspektivwechsel bekommen, wenn man lernt auf dem Kopf zu stehen oder mehr mentale Flexibilität durch körperliche finden. Letztendlich geht der Weg nach innen und man lernt sich selbst immer besser kennen. Man kann nach und nach nicht gebrauchte Hüllen abstreifen und sich auf die Suche nach dem wahren Selbst machen. Und all diese Erfahrungen helfen nicht nur dabei, mehr Ausgeglichenheit im Inneren zu finden, sondern auch, um mehr Frieden und Mitgefühl in die Welt hinaus zu tragen. Aus diesem Grund sind Lehrer wie die Begründer der Jivamukti Yoga-Methode Sharon Gannon und David Life und ihre Ausbilderin Yogeswari große Vorbilder für sie. Durch ihr unermüdliches Engegement für benachteiligte Menschen im globalen Süden und für Tierrechte zeigen sie immer wieder, dass Spiritualität keine eigennützige Praxis sein sollte. 

Im November 2018 zog es sie dann an den Chiemsee, wo sie ihr Jivamukti Yoga Teacher Training mit Anja Kühnel und Yogeswari absolvierte. Im  Anschluss reiste sie ein Jahr lang durch Indien und Südostasien, wo sie viele Gelegenheiten nutzte, Yoga zu unterrichten und mehr darüber zu lernen. Eine besonders tiefgehende Erfahrung war eine 10-tägige Vipassana-Meditation in Dheradun am Fuße des Himalaya. 
Zum jetzigen Zeitpunkt arbeitet sie an ihrem 500 Stunden-Apprenticeship Programm bei Peace Yoga Berlin-Jivamukti Yoga School unter Anleitung ihrer Mentorin Dana Sertel. Sie bedankt sich bei allen Lehrern, die sie bis jetzt auf dem Weg unterstützt haben und weiter begleiten werden.